Kinder stark - NRW schafft Chancen

Netzwerk "Stärkung Kinder und Jugendlicher" in Hagen tritt Präventionskette bei

Strichmännchen unter bunten Bällen
© 2022 Institut für soziale Arbeit e. V.
Im Hagener Rathaus trafen sich heute die Trägerverbände der Prävention im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit zu ihrem konstituierenden Treffen als zukünftiger Teil der Hagener Präventionskette. Unter Begleitung und Geschäftsführung/Koordination des Jugendamtes wurden Ämter und Aufgaben sowie Themen und Inhalte des neugegründeten (Präventions-)Netzwerks "Stärkung von Kindern und Jugendlicher" beschlossen, die Kooperationsvereinbarung besprochen und erste Schritte in Richtung eines gemeinsamen Leitbilds unternommen.
Schon etwas länger gehört das Netzwerk "frühe Hilfen" der sog. Präventionskette an.
So mussten wir zumindest bei der Kooperationsvereinbarung das Rad nicht neu erfinden, sondern lediglich einen Namen gemeinsam suchen.
 
Zu so einer konstituierenden Sitzung gehören auch Formalia, wie zum Beispiel die Wahl von Vorsitzenden. Diese sollen nach unserem Selbstverständnis von Seiten der Freien Träger kommen und so das Jugendamt in seinen koordinierenden Aufgaben unterstützen, aber auch eine wichtige Sprecher*innen-Funktion gegenüber der übergeordneten Behörde wahrnehmen. 
 
Heute wurde die Aufgabe der Vorsitzenden mit großer Einigkeit an Kristina Apel von der Frauen-Beratungsstelle (Frauen helfen Frauen) und an Andreas Rau von der Aidshilfe Hagen vergeben. Als Vertreter*innen zweier langjähriger Beratungsstellen und Träger der Jugendhilfe freuen sich die Sozial- und Traumapädagogin und der Sexualpädagoge und Gesundheitswissenschaftler auf die zukünftige gemeinsame Arbeit in und für Hagen.
 
Unser Dank für Begleitung und Unterstützung geht besonders an Eva Nursai als Geschäftsführerin von Seiten des Hagener Jugendamtes, Kirsten von der Crone und die langjährige Mitarbeiterin im Jugendamt, Renate Haack, Leiterin der städtischen Sozial- und Jugendhilfeberatung.
Sie ist vielen vielleicht noch aus der "Ferienmaus" als Koordinatorin bekannt. Schon dort sorgte sie für die Einbindung von Gesundheitsprävention als Mitorganisatorin der ersten Hagener Kondomralleye "Ein Kondom in Hagen" in die Jugendarbeit und bekam dafür 1992/93 nicht nur Beifall. Immerhin galt zu dieser Zeit die Aids- und Sexualaufklärung noch als wirklich heißes Eisen. Auf gute und streitbare Zusammenarbeit. Weitere Informationen zu den Präventionsketten der Kommunen in NRW finden Sie hier: Kinderstark NRW - Präventionsketten