Vorstand
Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt's einen, der die Sache regelt.
Die Aidshilfe Hagen hat einen ehrenamtlich geschäftsführenden Vorstand bestehend aus derzeit fünf Mitgliedern.
Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Dem erweiterten Vorstand gehören je nach Besetzung folgender Sprecher*innen-Position (Ehrenamt, Jugend, Positivenselbsthilfe) aus jedem Sprecher*innen-Team je eine stimmberechtigte Person an.Den Vorstand erreicht ihr am besten per E-Mail.
Caren Donschen
Meine Motivation, im Vorstand der AIDS Hilfe Hagen mitzuwirken:
Ich bin eine auf Fachkräfte-Migration ausgerichtete Rechtsanwaltskanzlei mitten im Herzen des Ruhrgebiets.
Meine tägliche Arbeit beinhaltet gerichtliche Arbeit mit Ausländern, soziale Arbeit, Arbeit in verschiedenen Sprachen, rechtliche Arbeit im Bereich LGBTQ, Arbeit mit Gerichten und Behörden.
Im Laufe der Zeit konnte mein Büro viele Erfolge für homosexuelle Mandant*innen erzielen. Die Mandantschaft wurde in den meisten Fällen von der AIDS Hilfe Hagen unterstützt.
Die Zusammenarbeit mit der AIDS Hilfe Hagen war einerseits faszinierend, zum anderen hilfreich für die Betroffenen und
drittens hat es zudem auch noch Spaß gemacht.
Um die Betroffenen und das Team noch besser zu unterstützen , engagiere ich mich daher seit dem 05. Mai 2026 ehrenamtlich als Vorstand.
Bernd König
Ich bin als Diplom Sozialarbeiter bei der Stadt Hagen beschäftigt. Seit 1997 war ich in der kommunalen offenen Jugendarbeit, zunächst als Bezirksjugendarbeiter im Hagener Norden.
Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich aktiver Gewerkschafter. Im April 2021 erreichte mich dann der Ruf des Personalrates der Stadt Hagen, ob ich mir vorstellen könnte zukünig als freigestelltes Personalratsmitglied tätig zu werden.
Durch diese Tätigkeiten bin ich in Hagen sowohl politisch als auch gewerkschaftlich gut vernetzt bin.
Dieses Netzwerk und meine Kenntnisse in Sachen Tarifrecht möchte ich zukünftig der Hagener AIDS-Hilfe zur Verfügung stellen.
Nicole Pfefferer
Als Lokalpolitikerin und Fraktionsgeschäftsführerin in Hagen begleite ich die AIDS-Hilfe Hagen schon seit Jahren.
Die AIDS-Hilfe in Hagen präsentierte sich stets als hartnäckige und profilierte Expertin im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der (sexuellen) Bildung. Als Partnerin für Gesundheitsamt und auch Hagener Schulen gar nicht mehr wegzudenken.
Nun, so in etwa würde ich mich ganz unbescheiden auch sehen. Hartnäckig, kämpferisch und mit Profil. Vor allem aber stehe ich für eine moderne und gerechte Bildungs- und Versorgungsstruktur in Hagen. Genau da hat eben die AIDS-Hilfe ihren Platz und muss ihn ggf. auch verteidigen.
Angriffe, das wissen wir, kommen stets von Seiten, von denen man es am wenigsten erwartet. Und auch der derzeitige Frieden mit der Stadt als Auftraggeber kann sich – je nach Finanzstruktur einer Kommune – als trügerisch erweisen.
Müsste ich mich selbst beschreiben, würde ich sagen, dass mein Auftreten geprägt von einer klaren Kante gegenüber Versäumnissen in der Landes- und Stadtverwaltung und politischem Umfeld und dem Anspruch, konkrete Verbesserungen Menschen in Hagen zu erreichen.
Katja Lange
Ich hatte meinen ersten Kontakt zur AIDS-Hilfe vor fast 25 Jahren. Für das letzte Praktikum meines Studiums der Sozialpädagogik an der FH-Dortmund wollte ich an meine Grenzen gebracht werden und neues Lernen. Und so war dieses Praktikum geprägt von dem Ausspruch von Keith Haring, der seinerzeit auf einem Plakat im Seminarraum hing:
„Nichts ist so befreiend wie ein Schritt über Grenzen.“
Heute – nach vielen Jahren des Blicks von außen– tritt die AIDS-Hilfe wieder in mein Leben. Wieder hält sie eine Aufgabe für mich bereit, die mich herausfordern und an meine Grenzen bringen wird. Aber seit damals habe ich Gefallen an Grenzerfahrungen gefunden und denke es ist Zeit für eine neue.
Als Lehrerin an einem Berufskolleg für Pädagogik und Englisch wird einer meiner Schwerpunktaufgaben die Unterstützung des Bereichs Youthwork/sexuelle Bildung und die Ausbildung unserer zukünftigen und gegenwärtigen Ehrenamtlichen sein.
Lara Tubbesing
Ich habe zwischen 2005 und 2006 ein freiwilliges, soziales Jahr bei der AIDS-Hilfe Hagen absolviert.
Diese Zeit hat nicht nur meine Persönlichkeit geprägt, sondern auch Fähigkeiten gefördert, die ich bis heute noch nutze.
Meine Motivation:
Als Kind der 80’er und frühen 90’er bin ich mit den Entwicklungen rund um HIV und AIDS aufgewachsen – Gib AIDS keine Chance – Tina, watt kosten die Kondome? – Keith Haring.
Die AIDS-Hilfe Hagen e.V. steht für mich für Aufklärung und dadurch für Sicherheit und sexuelle Gesundheit und als Safespace für alle queeren Menschen und ihre geschlechtliche Identität.
Sie sollte der sichere und vorurteilsfreie Anlaufpartner bleiben, den jeder Mensch hin und wieder benötigt. Jugendliche und junge Erwachsene sollten durch vertrauensvolle Ansprechpartner aufgeklärt werden und nicht nur durch das Internet und soziale Medien.
Das möchte ich für meine Heimatstadt erhalten und fördern.
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